Projekt NEUstadt-lab 2017

Neustadt-lab transformiert auch 2017 die Schützenmatte-Parkplatzanlage in einen kollektiven und partizipativen Kunst- und Kulturraum. In der Zeit vom 31. Juli bis zum 26. September soll der Raum gemeinsam mit allen interessierten Akteur*innen bespielt und belebt werden.


Dank dem Neustadt-lab vefügte die Stadt Bern in den Sommermonaten 2015 und vor allem 2016 über einen neuen Platz, der gleichzeitig Ort der Begegnung und des Verweilens war. Niederschwelligkeit, Partizipation und Interaktion prägten so eine Schützenmatte der Kunst und Kultur, die wiederum den urbanen Freiraum belebte. Diese von Christian Pauli in der BKA-Kolumne gelobte „wunderbare Visitenkarte dieser aus allen Nähten platzenden Stadt“ soll im Jahr 2017 erneut möglich gemacht werden.


Neustadt-lab will kein lückenloses Eventprogramm bieten, sondern lädt alle interessierten Menschen, Schulen sowie nicht gewinnorientierten Institutionen und Gruppen ein, die Schützenmatte mit wenig administrativem Aufwand für eigene temporäre Interventionen wie Workshops, Ausstellungen, Veranstaltungen, Konzerte, Inszenierungen und Aufführungen, Reparatur- und andere Werkstätten zu nutzen. Auch Aktivitäten für und mit Kindern, Openair-Turniere, künstlerische Interventionen jeglicher Art, unkonventionelle Familiengärten oder Marktstände, lebendige Spielflächen, Performances, Urban Gardening-Aktionen, Tauschbörsen, Manifestationen, Foodtrucks und Ähnliches sind explizit erwünscht. In  diesem Kontext fördert Neustadt-lab Praktiken, die Nutzer*innen involvieren und zum gemeinsamen Austausch und Mitmachen einladen. Alle Akteur*innen treffen mit Neustadt-lab eine Vereinbarung, die gegenseitigen Respekt und das Einhalten grundlegender Spieregeln einfordert.


Um dieses Ziel zu erreichen stellt Neustadt-lab allen Interessierten auf der Schützenmatte im Zeitraum vom 31. Juli – 26. September 2017 eine Grundinfrastruktur zur Verfügung. Diese beinhaltet eine Ansprech- und Koordinationsstelle (das Neustadt-lab BUERO), eine für alle nutzbare, betreute Bühneninfrastruktur, Toiletten, die Wasser- und Stromversorgung auf dem Platz sowie Platzgestaltungselemente, wie zum Beispiel die bewährten Stühle, Bänke, Randsteine und Pflanzkisten von Stadtgrün Bern.


Die Schützenmatte als grosszügiger Platz soll 2017 erlebbar werden. Die Erfahrungen der ersten beiden Labors haben aufgezeigt, dass der Platz gestaltet, betreut und unterhalten seiner Rolle als Begegnungsstätte am besten gerecht werden kann. Der Fokus auf Spiel, Sport und Aktionen, bei denen das Publikum mitmachen kann, hat sich bewährt und soll auch in der nächstjährigen Ausgabe zentrales Element der Platzbespielung bleiben.


Entscheidend zum Erfolg des Neustadt-lab 2016 hat die erstmalig betreute Bühneninfrastruktur für Akteur*innen aus den Sparten Musik, Literatur und Theater beigetragen. Dieses Angebot soll 2017 weiter ausgebaut werden und so noch mehr Partizipation ermöglichen. Ebenfalls bewährt haben sich die flexibel einsetzbaren platzgestalterischen Elemente von Stadtgrün Bern.